GT3 Schweizermeisterschaft – Finale

Finale FIA GT3 Schweizermeisterschaft 17.04.2025 Portimao Platz 4. in der Teamwertung Free Practice SessionDie Vorbereitungen auf das Rennen liefen sehr gut. Ich kannte die Strecke, ich kannte das Auto, es ging nur darum die Kombination der Beiden zu lernen. Ich denke die grösste Herausforderung war das Reifenmanagement. Die Strecke hat sehr viele Rechtskurven, was dazu führt, dass die linken Reifen sehr stark beansprucht werden und sich darum schneller abnutzen. QualifyingDas Qualifying lief gut, wenn auch nicht perfekt. Ich konnte zwei schnelle Runden fahren und mir dadurch Startplatz 8 im Rennen sichern. RennenDer Start ins Rennen verlief wunderbar. Ich konnte direkt auf der Start- Zielgeraden eine Position gut machen und mich auf Platz 7 vorkämpfen. In der dritten Kurve geschah mir dann ein kleiner Fehler und ich wurde wieder zurücküberholt.  Doch bereits eine halbe Runde später konnte ich erneut angreifen und mir Platz 7 zurück holen. Ab da war der acht Platzierte konstant nahe hinter mir, schaffte es jedoch nicht an mir vorbei. Unsere Boxenstopp Strategie war hervorragend und ich konnte alleine durch den Boxenstopp 4 Sekunden Vorsprung auf den Wagen hinter mir gewinnen und somit gemütlich auf Platz 7 liegend das Rennen zu ende fahren. Dadurch konnten wir unseren Abstand in der Teamwertung auch im letzten Rennen sichern und uns Platz 4. in der Gesamtwertung der Teamwertung sichern.

Creventic Endurance Championship Rennen 1 Mugello

Creventic Endurance Championship Rennen 1 29.03.2025 12h Mugello Erneutes Podium im Auftaktrennen Free Practice Session Das freie Training verlief sehr gut. Wir konnten die Zeit nutzen um uns erneut auf unsere Strategie und die Boxenstopps zu konzentrieren und auch um nochmals unser Qualifying Stint zu trainieren. Qualifying Das Qualifying war für uns eine grosse Herausforderung. Kurz nach Beginn des Qualis hat es begonnen zu regnen. Die Strecke war noch zu trocken, um auf Regenreifen zu fahren, doch die Bedingungen auf der Strecke wurden von Minute zu Minute schlechter. Darum war es wichtig so schnell wie Möglich noch eine Runde zu setzen, bevor die Bedingungen zu schlecht wurden. Dadurch hatten wir leider nur eine Runde Zeit und bereits diese war sehr schwer zu fahren. Wir konnten uns auf Startplatz 7. qualifizieren. Rennen Für den Start ins Rennen war es dann definitiv Zeit um auf Regenreifen zu wechseln und so starteten wir erneut ein Rennen unter nassen Bedingungen. Der Start ins Rennen verlief super. Wir waren im Regen das mit Abstand schnellste Auto auf der Strecke und konnten uns bereits innerhalb der ersten Runde von Platz 7 auf Platz 3 vorkämpfen.  Auf Platz 2 angekommen geschah schliesslich das Missgeschick und wir drehten uns raus. Dadurch verloren wir sehr viel zeit und flogen bis auf Platz 10 zurück.  Da wir jedoch eine sehr schnelle Pace hatten gelang es uns noch im gleichen Stint uns von 10 erneut auf Platz 3 vor zu kämpfen. Ab da war das Renne ziemlich entspannt. Wir hatten sehr viel Abstand auf Platz 4. und konnten kontinuierlich Zeit auf Platz 2. gut machen. Leider gab es einen Zwischenfall mit einem Auto aus der GT3 Klassen, somit konnten wir uns im Verlauf des Rennens nicht bis auf Platz 2 vorkämpfen. Dennoch sind wir sehr zufrieden mit Platz 3 im ersten Rennen und sind zuversichtlich auf dieser Leistung für die nächsten Rennen aufbauen zu können. 

Daytona 24-hours (GT3) 17-19.01.2025 Daytona international Speedway

Daytona 24-hours (GT3) 17-19.01.2025 Daytona international Speedway Top 5 dank Regenchaos Free Practice Session Die Vorbereitung auf das 24 Stunden Rennen in Daytona gestalteten sich als sehr Zeit intensiv. Das Set-up, die Strategie und das konstante Fahren über längere Distanzen waren zentrale Aspekte des Trainings. Bei einem Langstrecken Rennen kommt es nämlich nicht auf die Geschwindigkeit in einer Runde an, sondern auf die Pace konstant über das ganze Rennen hinweg. Qualifying Das Qualifying lief für uns ganz gut. Wir konnten uns in einem sehr kompetitiven Fahrerfeld mit einer 1:44.378 auf Platz 12 in der GT3 Klasse positionieren. Rennen Mein Teamkollege David König startete das Rennen. Er erwischte einen sauberen Start und konnte sich zusammen mit Daniel Kramski bis auf den sechsten Platz vorkämpfen. Leider kam es noch vor meinem ersten Stint zu einem Unfall mit einem GTP, wodurch wir an die Box mussten, um den Schaden zu beheben. Kurz darauf konnte ich das Rennen als 21. mit über 9 Runden Rückstand auf die Spitze wieder aufnehmen. Ein ziemlich frustrierender Moment für das gesamte Team, aber wir haben alle an uns geglaubt und nicht aufgegeben. Während meines zweiten Stints begann es zu regnen. Die Frage war nun, ob wir mit Slicks oder Regenreifen schneller sind. Wir sind so lange wie möglich auf Slicks geblieben und haben bei einem regulären Stopp auf Regenreifen gewechselt. Es hat fast die ganze Nacht durchgeregnet, was gut für uns war, denn wie sich schnell herausstellte, waren wir im Regen deutlich schneller als unsere Konkurrenten und konnten so Position um Position gutmachen. Generell muss man sagen, dass der Regen ein Chaos war. Es gab sehr viele Unfälle, vor allem bei den LMP2- und GTP-Fahrzeugen. In manchen Situationen war es wohl mehr Glück als Verstand, aber wir konnten uns durchkämpfen und das Auto nach langen 24 Stunden auf Platz 5. über die Ziellinie bringen.

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